Hein Hoop

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Foto: Leander Segebrecht

Hein Hoop (* 16. Februar 1927 in Graasten, Dänemark; † 25. Mai 1986 in Bütteleck)

Ursprung

Hein Hoop darf als Vater aller Wattolümpiaden bezeichnet werden.

Im Jahre 1972 veranstaltete Hein Hoop am Eiderdamm bei Katingsiel eine Wattolümpiade, um damit gegen den Bau des Eidersperrwerkes zu demonstrieren. Die ungewöhnlich hohe Medien-Resonanz und der kreative Input befreundeter Künstler veranlasste ihn, auch im darauffolgenden Jahr eine Wattolümpiade zu veranstalten, die aber auch zugleich die letzte war. Unter den Teilnehmern: Hannes Wader, Henning Venske, Fiete Kay, Jens Rusch und Leander Segebrecht.


Weiterführung

1976 oder 1977 wurde der Gedanke im Brunsbütteler Katastrophenlokal "Anno 1900" unter einem Stammtisch wieder neu belebt. Jörn Lindhorst, Hans Werner Kany und Jens Rusch beschlossen, die erste Wattolümpiade am Brunsbütteler Elbdeich bei Soesmenhusen zu veranstalten.

Hommage an Hein Hoop

Die Idee ist von ihm und zu seinem Gedenken haben wir heute die Aktion wiederholt: 1972 hielt Leander Segebrecht diese Fotos am Eiderdamm fest: Hin Hoop stellte eine Tür ins Watt - Die Flut öffnete sie und die Ebbe schlug sie wieder zu. Der NDR filmte das Ganze in einer endlos langen Sequenz.


5 1972 1.jpg Eine geniale wie einfache Idee, voller Tiefsinn und Poesie. So etwas darf nicht vergessen werden sagten sich die Mitarbeiter des Wattpsychologischen Institutes und huldigtem dem Vater aller Wattolümpiaden Hein Hoop mit einer entsprechenden Aktion im Rahmen der Kultouraktion "Watt-Art". 5 Tr 800 1.jpg

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Grundausstattung

  • 2 Kisten Bier

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